Wenn der Makler nach dem Ausweis fragt

… dann steckt da nichts Unseriöses dahinter!

Nach dem Geldwäschegesetz sind Immobiliendienstleister verpflichtet, die Identität ihrer Kunden festzustellen und zu überprüfen. Und das nicht erst, wenn sich der Kunde zu einem Kauf entschließen sollte, sondern grundsätzlich schon vor bzw. bei Abschluss des Maklervertrages, spätestens bei der ersten Besichtigung des Objekts.

Das Geldwäschegesetz (GwG) soll verhindern, dass Gewinne aus Straftaten in den Geldkreislauf eingebracht werden. Daher sind Banken, Versicherungen, Anwälte, Steuerberater und nun auch Immobilienmakler Verpflichtete des GwG und müssen den Regelungen folgen.

Das Geldwäschegesetz sieht vor:

  • Der Vertragspartner ist zu identifizieren (Kenne deinen Kunden – Know-your-customer-Prinzip)
  • Legitimationsprüfung anhand von Ausweispapieren bzw. Handelsregisterauszug bei Firmen
  • Name, Geburtsort und -datum, Staatsangehörigkeit, Anschrift, Ausweisnummer und ausstellende Behörde sind zu erfassen
  • eine Kopie des Ausweises bzw. Handelregisterauszug ist zu den Akten zu nehmen
  • Informationen über den Geschäftszweck einholen: Handelt der Kunde für sich oder für einen Dritten
  • die Aufzeichnungen müssen 5 Jahre aufbewahrt werden

Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass unsere Mitarbeiter verpflichtet sind bei Kaufinteresse ein Foto von Vor- und Rückseite Ihres Personalausweises anzufertigen. Wir kommen damit nur unserer gesetzlichen Verpflichtung nach.

Hier können Sie sich ein Merkblatt des IVD Immobilienverband-Deutschland runterladen.